Hintergrundbild für den Fullscreen – Editor von WordPress 3.2

Eine der neuen Funktionen von WordPress 3.2 (Gershwin) stellt für mich eine Besonderheit im Umfeld moderner, webbasierter Redaktionssysteme dar. Der Fullscreen-Editor, der ab sofort Autoren ein ablenkungsfreies Schreiben in WordPress ermöglichen soll.

Als Nutzer der Software OmmWriter (http://www.ommwriter.com) finde ich die Ansätze des Destraction Free Writing selbst recht nützlich. Allerdings bin ich es aus OmmWriter Hintergrundbilder gewohnt.

Aus purer Neugier habe ich mich eben hingesetzt und mit ein paar Zeilen Code ein Mini-Plugin geschrieben, mit dem man ein Hintergrund-Bild in den Fullscreen-Editor kann. Dies funktioniert auf genau dem selben einfachen Wege über den man schon immer Stylesheet-Änderungen bzw. Ergänzungen für den Admin-Bereich von WordPress vornehmen konnte. Man nutzt z.B. die WordPress Action “add_action(‘admin_head’)” und ruft eine eigene Function mit einem eigenen Stylesheet auf.

function bf_fullscreen_css() {
    echo 'link rel="stylesheet" type="text/css" href="'
        .plugins_url('bf-fullscreen.css', __FILE__). '"';
}

add_action( 'admin_head', 'bf_fullscreen_css' );

Die zugehörige CSS-Datei enthält nur folgenden Eintrag, der CSS-Definitionen für #fullscreen-overlay überschreibt.

    #fullscreen-overlay {
        background: url(img/bf_buddha.jpg) no-repeat fixed bottom right #fff;
    }

Das war auf die Schnelle der einfachste Weg dem Fullscreen-Editor ein eigenes Hintergrund-Bild hinzuzufügen. Man kann das Ganze sicherlich noch erweitern, das Hintergrundbild durch den Nutzer frei auswählen lassen, Hintergrundfarbe und Schriftart verändern. Jedem individuellen Nutzer eine Upload-Möglichkeit über das Benutzerprofil zur Verfügung stellen.

Wenn man etwas darüber nachdenkt, fallen einem sicherlich noch mehrere andere Ideen ein.

Allerdings denke ich, dass diese Code-Spielerei ohne Probleme selbst nachvollzogen werden kann.

Und vielleicht regt es den ein oder anderen auch an – selbst einen Text-Editor zu öffnen, und sich sein persönliches WordPress zu schaffen. Tutorials gibt es mittlerweile genug im Internet, die als Inspiration dienen können.

Soviel fürs erste.